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Altenpflegeheim Recruiting: Pflegepersonal finden und langfristig binden

01. November 20266 Min. Lesezeit
Altenpflegeheim Recruiting: Pflegepersonal finden und langfristig binden
In einem Pflegeheim mit 90 Plätzen wechseln in einem Jahr acht Pflegekräfte. Jede Kündigung reißt eine Lücke, die zunächst mit Leasingkräften gefüllt wird. Bewohner erleben ständig neue Gesichter, das Stammteam ist erschöpft, und die Heimleitung verbringt mehr Zeit mit Dienstplänen als mit Qualität.
Recruiting im Altenpflegeheim hat zwei Seiten: neue Mitarbeiter gewinnen und sie halten. Dieser Artikel behandelt beide.

Teil 1: Pflegepersonal gewinnen

Den passiven Arbeitsmarkt erreichen

Die meisten Pflegekräfte suchen nicht aktiv, sind aber offen für einen besseren Arbeitgeber in der Nähe. Über Facebook und Instagram erreichen Sie sie regional und gezielt.

Ehrliche Botschaften

  • „Ihr Dienstplan steht vier Wochen im Voraus.“
  • „Feste Wohnbereiche, festes Team.“
  • „Einspringen nur freiwillig.“
  • „Strukturierte Einarbeitung mit Mentorin.“
  • „Weiterbildung zur Wohnbereichsleitung möglich.“

Einfache Bewerbung

Eine Kurzbewerbung in 60 Sekunden: Qualifikation, Stundenwunsch, Verfügbarkeit, Telefonnummer.

Telefonische Vorqualifizierung

Articon ruft jede Bewerbung an und klärt Examen, Erfahrung, Dienstwünsche, Gehalt, Kündigungsfrist und Motivation. Ihre Heim- und Pflegedienstleitung führt nur Gespräche, die sich lohnen. Anders als bei Jobbörsen gibt es keine ungefilterten Unterlagen, anders als bei Zeitarbeit gewinnen Sie eigene, festangestellte Mitarbeiter.

Teil 2: Pflegepersonal binden

Gewinnen ist teuer, Verlieren noch teurer. Die häufigsten Kündigungsgründe in Pflegeheimen sind bekannt:
  • Ständiges Einspringen
  • Personalmangel im Dienst
  • Fehlende Wertschätzung
  • Konflikte im Team
  • Keine Entwicklungsperspektive

Was hilft

  1. Verlässliche Dienstplanung: Ein Springerpool oder feste Ausfallregelungen schützen die freien Tage.
  2. Einarbeitung: Eine feste Mentorin für die ersten Wochen.
  3. Gespräche: Nach einem, drei und sechs Monaten aktiv nachfragen.
  4. Wertschätzung: Leistung sehen und aussprechen.
  5. Entwicklung: Fortbildungen, Praxisanleitung, Leitungsfunktionen.
  6. Mitsprache: Mitarbeiter bei Dienstplan und Abläufen einbeziehen.

Leasing als Kostenfaktor

Leasingkräfte kosten ein Vielfaches und verunsichern das Stammteam, wenn sie bessere Bedingungen genießen. Jede festangestellte Kraft senkt diese Abhängigkeit und bringt Ruhe in die Wohnbereiche.

Empfehlungen aus dem Team

Zufriedene Mitarbeiterinnen sind Ihre besten Botschafterinnen. Eine Empfehlungsprämie nach der Probezeit ergänzt Social Recruiting ideal – vorausgesetzt, das Klima stimmt.

Fazit

Recruiting im Pflegeheim gelingt, wenn Sie wechselbereite Pflegekräfte gezielt ansprechen, ehrlich kommunizieren, professionell vorqualifizieren lassen und neue Mitarbeiter konsequent binden. So entsteht ein stabiles Team statt eines Drehtüreffekts.

Mehr Ruhe in Ihren Wohnbereichen

Im unverbindlichen Potenzial-Gespräch zeigen wir Ihnen, wie viele Pflegekräfte in Ihrer Region erreichbar sind und wie Ihre Kampagne aussehen kann.

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