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Pflegekräfte gewinnen im ambulanten Dienst & Pflegeheim: Mitarbeiter statt Zeitarbeit

01. November 20269 Min. Lesezeit
Pflegekräfte gewinnen im ambulanten Dienst & Pflegeheim: Mitarbeiter statt Zeitarbeit
Freitagnachmittag, der Dienstplan für die kommende Woche hat vier offene Schichten. Die Pflegedienstleitung telefoniert die Stammbelegschaft ab, wer noch einspringen kann. Wer nicht abgelehnt hat, ist längst über der Belastungsgrenze. Am Ende bleibt wieder nur der Anruf bei der Zeitarbeitsfirma – zu einem Stundensatz, der die Monatsbilanz ruiniert.
Für viele ambulante Pflegedienste und Pflegeheime ist das Alltag. Dieser Artikel zeigt, wie Sie aus dieser Spirale herauskommen und festangestellte Pflegekräfte gewinnen.

Die Zeitarbeitsfalle in der Pflege

Pflege-Leasing hat sich in vielen Regionen zu einem eigenen Markt entwickelt. Für Einrichtungen ist es eine teure Abhängigkeit:
  • Hohe Kosten: Leasingkräfte kosten ein Vielfaches einer festangestellten Kraft.
  • Unruhe im Team: Stammkräfte sehen, dass Leasingkräfte sich ihre Dienste aussuchen und oft mehr verdienen.
  • Wenig Kontinuität: Bewohner und Patienten erleben ständig neue Gesichter.
  • Mehr Einarbeitung: Jede neue Leasingkraft muss eingewiesen werden.
Langfristig ist die einzige Lösung: eigene, festangestellte Pflegekräfte, die bleiben.

Warum Stellenanzeigen in der Pflege kaum wirken

Pflegefachkräfte werden überall gesucht. Wer aktiv sucht, hat innerhalb weniger Tage mehrere Angebote. Die meisten Pflegekräfte suchen aber gar nicht aktiv. Sie arbeiten, sind oft erschöpft und unzufrieden, haben aber weder Zeit noch Energie, Bewerbungen zu schreiben. Genau diese Menschen erreichen Sie über Jobbörsen nicht.

Social Recruiting: Pflegekräfte dort erreichen, wo sie sind

Pflegekräfte nutzen Facebook und Instagram intensiv – in Pausen, nach der Spätschicht, am freien Tag. Eine gezielte Kampagne zeigt ihnen, dass es in ihrer Nähe einen Arbeitgeber gibt, der anders ist.

Was Pflegekräfte wirklich bewegt

  • Verlässliche Dienstpläne: Frei heißt frei. Kein ständiges Einspringen.
  • Zeit für die Menschen: Realistische Touren und Personalschlüssel.
  • Wertschätzung: Eine Leitung, die zuhört und Probleme ernst nimmt.
  • Flexible Arbeitszeitmodelle: Teilzeit, Wunschdienste, Modelle für Eltern.
  • Gutes Team: Kollegen, auf die man sich verlassen kann.
  • Faire Vergütung und Zuschläge
  • Nähe zum Wohnort – im ambulanten Dienst zudem ein Dienstwagen

Authentisch statt Hochglanz

Pflegekräfte erkennen sofort, ob eine Anzeige ehrlich ist. Echte Fotos aus Ihrer Einrichtung, echte Mitarbeiterinnen, die erzählen, warum sie bei Ihnen arbeiten, überzeugen mehr als jedes Stockfoto.

Bewerbung nach der Schicht – in 60 Sekunden

Eine Pflegekraft, die nach dem Spätdienst eine Anzeige sieht, schreibt kein Anschreiben. Mit einer mobilen Kurzbewerbung beantwortet sie wenige Fragen:
  • Welche Qualifikation haben Sie? (Pflegefachkraft, Pflegehilfskraft, Altenpflege)
  • Wie viele Stunden möchten Sie arbeiten?
  • Ab wann sind Sie verfügbar?
  • Name und Telefonnummer.

Telefonische Vorqualifizierung: Entlastung für die Pflegedienstleitung

Ihre Pflegedienstleitung hat keine Zeit, jede Bewerbung selbst nachzutelefonieren. Articon übernimmt das. Wir sprechen mit jeder Bewerberin und jedem Bewerber persönlich und klären:
  • Examen und Qualifikation, ggf. Anerkennung
  • Gewünschter Stundenumfang und Dienstmodell
  • Führerschein für den ambulanten Dienst
  • Gehaltsvorstellung und Kündigungsfrist
  • Motivation für den Wechsel
So bekommen Sie keine anonymen Kontaktdaten wie von einer Jobbörse und keine Leasingkräfte wie von einer Zeitarbeitsfirma, sondern geprüfte Kandidaten für eine Festanstellung.

Ambulant oder stationär: Unterschiedliche Argumente

Ambulante Pflegedienste

  • Eigenständiges Arbeiten
  • Dienstwagen, auch zur privaten Nutzung
  • Planbare Touren, keine Nachtdienste
  • Enger Kontakt zu Patienten

Pflegeheime

  • Festes Team und feste Wohnbereiche
  • Gute Einarbeitung und Fortbildung
  • Aufstiegschancen zur Wohnbereichsleitung
  • Stabile Dienstplanung

Bindung ist der zweite Teil der Lösung

Neue Pflegekräfte zu gewinnen bringt wenig, wenn sie nach einem halben Jahr wieder gehen. Achten Sie auf eine strukturierte Einarbeitung, feste Ansprechpartner und regelmäßige Gespräche. Und halten Sie, was Sie in der Kampagne versprochen haben.

Fazit

Zeitarbeit in der Pflege ist eine teure Notlösung. Festangestellte Pflegekräfte zu gewinnen ist möglich, wenn Sie die wechselbereiten Pflegekräfte in Ihrer Region gezielt ansprechen, ehrlich kommunizieren und die Bewerbung so einfach wie möglich machen. Die telefonische Vorqualifizierung entlastet Ihre Leitung und sorgt für Gespräche mit Menschen, die wirklich passen.

Raus aus der Leasing-Abhängigkeit

Im unverbindlichen Potenzial-Gespräch prüfen wir, wie viele Pflegekräfte in Ihrer Region erreichbar sind und wie Sie Ihre Dienstpläne wieder mit eigenem Personal füllen.

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